...denn Sicherheit braucht starke Partner.

 

 

Die Agrar-Bürgschaft im Überblick

Durch die Unterstützung des Europäischen Investitionsfonds - EIF in Kooperation mit dem Europäischen Fonds für strategische Investitionen - EFSI steht ein nationales Bürgschaftsvolumen
in Höhe von 400 Mio. EUR zur Förderung von Agrarbetrieben zur Verfügung.
Die Mittel stammen aus dem Programm COSME zur Förderung von Wettbewerb und Innovation und sollen Investitionen bis zu einem Gesamtbetrag von 670 Mio. EUR in Deutschland unterstützen und ermöglichen. Die Programmlaufzeit der Agrarbürgschaft ist zunächst bis zum Jahr 2018 befristet.

Wer wird gefördert?

Kleine und mittlere Unternehmen aus der Land- und Forstwirtschaft, der Fischzucht und Aquakultur sowie des nicht gewerblichen Gartenbaus. Neben bestehenden Unternehmen richtet sich das Bürgschaftsangebot vor allem auch an Existenzgründer sowie Agrarbetriebe die im Nebenerwerb geführt werden.

Was kann verbürgt werden?

Verbürgt werden können Programmdarlehen der Rentenbank für folgende (Investitions-) Vorhaben:

  • Bauliche Investitionen wie beispielsweise An-, Aus- und Umbauten
  • Tätige Beteiligung an einem bestehenden Unternehmen der Agrarbranche
  • Erwerb eines bestehenden Agrarbetriebes
  • Neu- und Ersatzinvestitionen sowie Modernisierungen bei Betriebseinrichtungen, Produktionsanlagen sowie im Bereich des Fuhrparks
  • Existenzgründungen sowie Nachfolgeregelungen
  • Anlauf- und Marketingkosten für neue Geschäftsfelder
  • Kooperationen, Marketing-, Werbe- und Qualifizierungsmaßnahmen

Ausgeschlossen von der Förderung sind Kapitalanlagen und reine Liquiditätsfinanzierungen mit Ausnahme von sogenannten „weichen“ Investitionen wie die Aufstockung des Tierbestandes, die Erstausstattung mit Futtermitteln oder die Qualifizierung von Mitarbeitern durch entsprechende Schulungsmaßnahmen. Darüber hinaus ist die Verbürgung von Krediten an sich in der Sanierung befindliche Unternehmen sowie an „Unternehmen in Schwierigkeiten“ ebenfalls nicht möglich. 

Wie wird gefördert?

Übernahme einer 60%igen Ausfallbürgschaft für einen auszureichenden Programmkredit der Rentenbank. Je Betrieb bzw. Unternehmen sind folgende Darlehensobergrenzen verbürgbar:

  • maximal 500 TEUR bei Existenzgründungen
  • maximal 1.000 TEUR bei bestehenden Betrieben oder Betriebsübernahmen

Die Laufzeit unserer Bürgschaft orientiert sich an der Laufzeit des Darlehens der Rentenbank und beträgt maximal 10 Jahre (das verbürgte Darlehen der Rentenbank kann hingegen auch eine längere Laufzeit > 10 Jahre aufweisen).

Was kostet unsere Bürgschaft?

Die Höhe der jährlichen Bürgschaftsprovision ist abhängig von der Bonitätseinschätzung der Hausbank im risikogerechten Zinssystem und schwankt i.d.R. zwischen 0,50 % und 1,75 % p.a..
Berechnungsgrundlage ist der zu verbürgende Darlehensbetrag. Die Bürgschaftsprovision wird jährlich mittels SEPA-Lastschrift eingezogen.

Wie erfolgt die Antragstellung?

Die Konditionen und der Antragsweg nach dem Hausbankprinzip sind in allen Bundeländern gleich. Die Hausbank beantragt die Ausfallbürgschaft bei der zuständigen Bürgschaftsbank sowie das Programmdarlehen bei der Rentenbank.

Die Beantragung ist über www.agrar-buergschaft.de oder direkt hier möglich.

Ansprechpartnerin:

Bürgschaftsbank Bayern GmbH
Anna Elisabeth-Rohrmoser
Tel: (0 89) 54 58 57 - 22

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